One for change Groupement Européen des Ardennes et de l'Eifel - EVEA Jugendkommission

TheatreOfDreams – Performing Memories

Kurzbeschreibung:
Das Projekt « Performing Memories – TheatreOfDreams » erlaubte Jugendlichen, sich intensiv mit der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung historischer Ereignisse auseinanderzusetzen. Durch künstlerische Ausdrucksformen wie Theater, Pantomime, Gesang und Tanz wurden junge Menschen dazu angeregt, die Bedeutung der Vergangenheit für die Gegenwart zu reflektieren und kreative Wege zu finden, um sich mit gesellschaftlich relevanten Themen wie Radikalismus, Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen.

Hintergrund und Motivation:
Die Erinnerungskultur spielt eine wesentliche Rolle in der Prävention von Radikalismus und Diskriminierung. Junge Menschen setzen sich jedoch oft nur begrenzt mit historischen Ereignissen auseinander, insbesondere mit deren Relevanz für die heutige Gesellschaft. Das Projekt « Performing Memories » schuf einen Raum, in dem Jugendliche ihre eigenen Geschichten und Perspektiven durch künstlerische Mittel erforschten und präsentierten. Dabei wurde interkulturelles Verständnis gefördert und ein Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung in einer pluralistischen Gesellschaft geschaffen.

Ziele des Projekts:
Förderung der kritischen Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen durch Theater und Tanz.
Sensibilisierung für die Bedeutung der Erinnerungskultur als Mittel zur Bekämpfung von Rassismus und Extremismus.
Stärkung interkulturellen Verständnisses und Förderung von Solidarität und Pluralismus.
Befähigung der Teilnehmenden, sich künstlerisch auszudrücken und gesellschaftlich relevante Themen kreativ zu bearbeiten.
Förderung der europäischen Werte durch den interkulturellen Austausch und gemeinsame kreative Prozesse.

Methodik und Umsetzung:
Das Projekt kombinierte theaterpädagogische und tänzerische Methoden mit einem interkulturellen Austausch. Dabei wurden verschiedene Ausdruckstechniken genutzt, um den Teilnehmenden neue Formen der Kommunikation und Reflexion zu ermöglichen. Sie entwickelten eigene Performances, in denen sie ihre Perspektiven auf historische Ereignisse und deren Bedeutung für die Gegenwart darstellten. In der Zusammenarbeit mit internationalen Partnerorganisationen wurden verschiedene kulturelle Einflüsse integriert und eine breite Perspektive auf das Thema Erinnerungskultur ermöglicht.

Wirkung:
Durch das Projekt wurden junge Menschen dazu ermutigt, sich aktiv mit Geschichte auseinanderzusetzen und sich für eine inklusive und tolerante Gesellschaft einzusetzen. Die kreative Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur förderte nicht nur individuelle Reflexion, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl und den interkulturellen Dialog. Zudem wurde durch die internationale Zusammenarbeit ein europäischer Geist gefördert, der junge Menschen dazu anregte, sich als aktive Bürger: innen Europas zu verstehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.