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Patenschaften

Ziel unseres Kooperationsprojekts ist die Jugendlichen als Paten zu gewinnen und sie als Vertrauensperson aufzubauen, und zwar mit einer Verantwortung und Verpflichtung gegenüber ihrem jeweiligen Patenkind. Die Jugendlichen sollen für die Kinder eine Vertrauensperson darstellen, die sie begleitet und ihnen neue Perspektiven, sowie Möglichkeiten der Schulorientierung und Freizeitgestaltung  aufzeigt. Gerade Paten, die selbst erst seit kurzem den Übergang von der Primärschule zum Lycee absolviert haben, werden in diesem Zusammenhang eine wirksame Unterstützung darstellen.
Die Patin/der Pate investiert Zeit, Wissen und weiteres Engagement, um die schulische und freizeitliche Entwicklung des Patenkindes, hier die Gruppe aus der Maison Relais Bereldange, positiv zu beeinflussen. Durch regelmäßige Treffen, Gespräche, gemeinsame Aktivitäten entsteht ein Vertrauensverhältnis, welches basiert auf gegenseitigem Respekt, voneinander Lernen und Verantwortung.
Die gesteckten Ziele sollen deshalb, nur im Interesse des Patenkindes, auf seine Bedürfnisse abgestimmt sein, aber selbstverständlich auch die zeitliche und schulische Laufbahn des  Paten berücksichtigen. Wie diese Ziele im Einzelfall aussehen, kann ganz unterschiedlich sein – je nachdem, in welchem Bereich das jeweilige Patenkind eine besondere Unterstützung benötigt und/oder sich wünscht.
Im Rahmen unserer Patenschaft sind  folgende Aktivitäten und Projekte geplant:
• Alle zwei Wochen Treffen, Austausch, und Diskussionsrunden der Paten bzw. informeller Informationsaustausch der Organisationsgruppen
• Organisation von Veranstaltungen, wie z. B. eine Osterrallye, Fastnachtfest und verschiedenen kleineren alltäglichen Aktivitäten
• Abschlussfahrt mit erlebnispädagogischen Aktivitäten
• Die Jugendlichen nehmen die Patenschaft an und bringen eigene Vorschläge und Anregungen mit
• Die Jugendlichen diskutieren über ihre Rolle in der Patenschaft und die damit verbundene Verantwortung, sowie ihrer Vorbildfunktion
• Die Kinder sind dazu bereit, über ihre Anliegen und Erfahrungen mit den Jugendlichen zu sprechen und sich ihnen zu öffnen
• Die Jugendlichen  zeigen, dass sie ihre eigenen Interessen gegenüber ihrer Verantwortung als Pate zurückstellen
• Die Jugendlichen probieren Neues aus
• Die Jugendlichen lernen sich an Terminabsprachen zu halten, die sie selbst vereinbaren, und sie lernen sich an Absprachen zu halten
• Die Jugendlichen und Kinder erfahren gegenseitige Akzeptanz
• Die Jugendlichen lernen ihre eigene Arbeit zu reflektieren
Die TeilnehmerInnen  haben eine hohe Motivation und Identifikation mit dem Projekt gezeigt. Alle Jugendliche waren aktiv und mit Begeisterung  dabei bis zum Schluss. Nur einer musste aus familiären Schwierigkeiten aus dem Projekt aussteigen.
Die Jugendlichen haben zur jeder Aktivität, Ideen, Vorschläge und Spiele vorbereitet. Sie sind bei allen organisatorischen Schritten mit eingebunden gewesen und haben sich an die im Vertrag aufgelisteten Vereinbarungen gehalten . Angefangen von gemeinsamen Besprechungen, über die Erstellung der Terminplanung, Erstellung der Osterralley und Nachtralley. Die Jugendlichen haben sich durch die regelmäßigen Treffen und den Austausch über Facebook gegenseitig informiert.
Das Projekt hat mit dazu beitragen, dass wir schon frühzeitig Kontakt zu neuen Besuchen aufbauen konnten. Die Kinder haben uns und wir sie besser kennen gelernt. Hinzu kommt das die Eltern uns außerhalb des Jugendhauses und die Jugendliche in einem verantwortungsbewussten Image kennengelernt haben.