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Outdoor Plus

 “Outdoor+ -a never ending activity” ist ein interkultureller Austausch für Jugendliche, die aus verschiedenen europäischen Ländern stammen: Österreich/Liechtenstein, Finnland, Spanien, Italien und Luxemburg.
Im Mittelpunkt dieses interkulturellen Austausches stehen die Hauptaugenmerke: das Näherbringen der kulturellen Diversität Europas, die Natur und Kultur als internationales Kommunikationsmittel sowie das Erkennen der eigenen Kompetenzen und deren Wertschätzung. 30 Jugendliche aus 5 verschiedenen europäischen Ländern verbringen neun Tage zusammen und können sich so auf ungezwungene Art und Weise näher kennen lernen, schätzen und vor allem respektieren lernen. Hier sammeln auch die 5 Leader wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft.
Die methodische Umsetzung erfolgt in Form von verschiedenen erlebnispädagogischen Outdoorworkshops (Tandem Mountainbiking, Stand-Up Paddling, Hike, Longboard, Parkour, Hochseilgarten, Kochen in der Natur, Teambuilding, ...) kulturellen Abenden, Themenworkshops und Reflexionsmethoden. Das nicht alltägliche Setting ermöglicht fremdsprachliche und soziale Kompetenz sowie Naturbewusstsein bei den teilnehmenden Jugendlichen zu fördern. Wir wollen den Jugendlichen ihre Kompetenzen bewusst machen, so dass sie sich mit Selbstbewusstsein den Herausforderungen des Lebens stellen und sich auf die Zukunft vorbereiten können.

Somit verfolgt das Projekt Ziele wie:
-  Kulturelle Diversität (verschiedenen Kulturen Europas kennen, schätzen und akzeptieren zu lernen)
-  Kultur und Natur (Natur als internationales Kommunikationsmittel)
-  eigene Kompetenzen erkennen
-  Selbstbewusstsein aufbauen
-  Selbstbewusstsein stärken
-  Kommunikationsfähigkeit fördern
-  Teamarbeit fördern
-  Eigeninitiative fördern
-  Lernen Verantwortung zu übernehmen
-  Erkennen von Problemen
-  Lösungsvorschläge suchen und finden
-  Motivationswege aufzeigen
-  Partizipation fördern
-  Selbstkritische Reflexion lernen

Die unterschiedliche, soziale, sowie kulturelle Herkunft der Jugendlichen war eine enorme Bereicherung für das Projekt. Dieses Jahr hatten wir einen Flüchtling aus Syrien dabei, der spontan einen syrischen kulturellen Abend mit Hilfe seiner Familie vorbereitete. Auch der Krieg wurde hier nochmals thematisiert, was den Jugendlichen wieder eine anderen Bezug zu dem Thema gab, da sie nun einen Freund haben, der den Krieg und die Flucht nach Europa mit erlebt hat.
Solche traurigen Momente bringen die Jugendliche noch einmal näher zusammen. Die Jugendlichen haben heute noch Kontakt zu einander und haben sich sogar teilweise gegenseitig besucht.